Nachhaltigkeit in der Skudderia

Nachhaltigkeit in der Skudderia

Nachhaltigkeit in der Skudderia


Ich bin ein großer Tierfreund und Naturliebhaber und achte darauf, dass meine Materialien dementsprechend nachhaltig sind. Das beinhaltet sowohl ausschließlich mulesingfreie Wolle zu verwenden, wie auch mit anderen Ressourcen sorgfältig umzugehen. Beispielsweise achte ich darauf, den Wasser- und Energiebedarf beim Färben so niedrig wie möglich zu halten, arbeite sehr viel mit Restwärme und verwende aufgefangenes Abtropfwasser mehrmals, um nur einen kleinen Bereich anzusprechen.

 

 

Nach dem Färben und Stricken


Meine Waschmittel (Eucalan) sind biologisch abbaubar und frei von Phosphaten. Als Duftstoffe werden ausschließlich ätherische Öle verwendet. Sehr sympathisch finde ich, dass man dieses Wollwaschmittel nicht ausspülen muss. Das spart wiederum eine Menge Wasser. Eucalan gibt es in verschiedenen Duftrichtungen, ich verwende zum Auswaschen die Duftrichtungen Grapefruit und Jasmin. Beide Düfte sind herrlich frisch und ganz zart. Eucalan findest Du [hier] im Shop.

 

In der Färbeküche

 

Nach einem Färbedurchgang bleibt fast immer ein gewisser Anteil an Farbpigmenten im Färbewasser übrig. Dieses jedesmal wegzuschütten wäre reine Verschwendung. Um für den nächsten Färbegang aber wieder klares Färbewasser zu erhalten, lasse ich die übrigen Pigmente von einem frischen Strang Wolle aufnehmen. Dieser „filtert“ also sozusagen das Färbewasser. Auch Pigmente, die an Löffel, Rührstab, Messbecher und anderen Färbeutensilien haften, nutze ich für diese „Opfer-Stränge“. Dabei entstehen oftmals wunderschöne Farbnuancen, die aber leider nicht wiederholbar sind. Von Zeit zu Zeit stelle ich immer einen ganzen Schwung OOAK (one of a kind) Stränge in den Shop ein. Diese findest Du unter der Rubrik OOAK [Link]

 

Ein Wort zu mulesing:

 

Alle meine angebotenen Garne sind mulesingfrei.

 

Ich kenne meine Lieferanten persönlich, und diese können mir versichern, dass die Garne mulesingfrei sind. Die Garne stammen aus Südamerika, wo es kein Mulesing gibt. Die Lieferanten besuchen regelmäßig Schaffarmen ihrer Produzenten, um sich von dem Wohlergehen der Tiere zu überzeugen und auch die Arbeitsbedingungen der Farmer zu überprüfen.

Das Bild hier zeigt allerdings keine Merino Schafe, sondern meine kleine Skuddenherde ;-)

Falls Du mehr darüber wissen möchtest, schau doch mal hier vorbei: SKUDDENHERDE

 

 

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.